Weltkindertag

am 1. Oktober 2010

 

Ursprung und Zukunft des Weltkindertages

Kinderrechte

Alle Kinder haben ein Recht darauf, angemessen versorgt, gefördert und geschützt zu werden und sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Für diese Grundrechte der Kinder gibt es seit 1989 ein weltweites Grundgesetz: Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Fast alle Staaten der Welt haben sich ratifiziert und versprochen, die Rechte der Kinder umzusetzen. Damit gewinnen die Belange und Interessen der Kinder an Verbindlichkeit. Regierungen und Politiker sind gefordert ihre Versprechen einzulösen.
UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, setzt sich als Anwalt der Kinder dafür ein, dass diese von der UN verbrieften Rechte der Kinder weltweit verwirklicht werden.

„Weltkindertag"

1954 verabschiedete die UN-Vollversammlung eine Resolution, in der sie anregte, den "Universal Children's Day" zu feiern. Dahinter stand die Idee, Kinder an einem Tag weltweit in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses zu stellen. Der Weltkindertag wurde nicht an ein verbindliches Datum gebunden, er wird inzwischen in über 160 Staaten an unterschiedlichen Tagen begangen, offiziell aber gilt der 20. November als „Weltkindertag“.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich für den 20. September entschieden, österreichweit gibt es keinen einheitlichen Tag - das Bundesland Salzburg feiert den Weltkindertag jährlich an einem Freitag Ende September oder Anfang Oktober. Im Bundesland Salzburg wurden 2009 neun Feste gefeiert. Der Weltkindertag wird zum Anlass genommen, die Rechte der Kinder konzentriert und verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen, Erwachsene und vor allem Entscheidungsträger im kommunalen Bereich für diese Rechte und Bedürfnisse zu sensibilisieren, auf Defizite hinzuweisen, alternative Ideen vorzustellen und Kinder zu Wort kommen zu lassen...
Die Erfolgsstory der bundeslandweiten Weltkindertags-Aktivitäten gründet auf dem festen Fundament einer engen Zusammenarbeit vieler Partner, die sich für mehr Kinderfreundlichkeit engagieren: Städte und Gemeinden, freie und öffentliche Träger der offen Kinder- und Jugendarbeit, Schulen, Kindergärten, Medienpartner, Sponsoren, Vereine und Initiativen. Besonders die gemeinsamen Anstrengungen sind es, die den Weltkindertag inzwischen zu einem salzburgweit vielbeachteten Ereignis gemacht haben.

Die „Plattform Weltkindertag", eine Salzburger Plattform von mehr als 70 Organisationen im Kinder- und Jugendbereich hat diese Entwicklung als einer der ersten Verbände massiv gefördert und wird dieses Engagement auch in Zukunft fortsetzen.